Geographische Forschung zwischen Rhetorik und Praxis

Die Geographie gilt als eine integrierende Synthesedisziplin und als Brückenfach, das die Naturwissenschaften mit den Sozial- und Kulturwissenschaften verbindet. In ihren Außendarstellungen positioniert sich die Geographie oft als Fach, das die aktuell immer wieder eingeforderte Interdisziplinarität ohnehin seit jeher praktiziert.

Aber halten die argumentativen Säulen der Einheit und die rhetorischen Brücken einer empirischen Analyse der Forschungspraxis stand? Wie steht es um die „innerdisziplinäre Interdisziplinarität“, schafft die Geographie tatsächlich das, was sonst so schwerfällt? Wie eng ist das Netz des intellektuellen Austausches zwischen Physischer Geographie und Humangeographie gespannt?

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