Geographische Forschung zwischen Rhetorik und Praxis

Die Geographie gilt als eine integrierende Synthesedisziplin und als Brückenfach, das die Naturwissenschaften mit den Sozial- und Kulturwissenschaften verbindet. In ihren Außendarstellungen positioniert sich die Geographie oft als Fach, das die aktuell immer wieder eingeforderte Interdisziplinarität ohnehin seit jeher praktiziert.

Aber halten die argumentativen Säulen der Einheit und die rhetorischen Brücken einer empirischen Analyse der Forschungspraxis stand? Wie steht es um die „innerdisziplinäre Interdisziplinarität“, schafft die Geographie tatsächlich das, was sonst so schwerfällt? Wie eng ist das Netz des intellektuellen Austausches zwischen Physischer Geographie und Humangeographie gespannt?

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Dezember 2018 – DFG-Fortsetzungsantrag bewilligt: GEOcite wird entwickelt.

Dezember 2018 – DFG-Fortsetzungsantrag bewilligt: GEOcite wird entwickelt.

In der nächsten Phase unseres Projekts soll es darum gehen, die zeitliche Dynamik der Disziplinentwicklung seit 1949 in den Blick zu nehmen. Hierzu wird die Softwarelösung GEOcite entwickelt. GEOcite ist ein Monitoringtool zur kontinuierlichen Wissenschaftsbeobachtung innerhalb der Geographie. Es dient der automatischen Erhebung, Aufbereitung und Auswertung umfangreicher rezenter sowie historischer Zitationsdaten und ermöglicht so die Bearbeitung vielfältiger disziplinanalytischer Fragestellungen

Aktuell arbeitet das Projektteam an einer vollständigen Auflistung aller deutschsprachiger ProfessorInnen von 1949 bis heute. Mehr Infos zu Hintergründen, Zielen und dem methodischen Vorgehen in Kürze hier …